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![]() Der Text oben lautet: DIE ANLAUTTABELLE IST DIE GRÖßTE FEHLERQUELLE - nur leider, die Grundschrift-Anlautkartei enthält keine Umlaute. Frage: Wie sollen die Kinder das Wort GRÖßTE ohne Ö "verschriften"? Wir erwarten Vorschläge...bitte nutzen Sie dazu das Kontaktformular. |
Reinhard Kahl im Gespräch mit Hans Brügelmann
Dürfen Kinder schreiben, wie sie wollen?
www.wl-lang.de/Lernbereich%20Anf%20Duerfen%20Kinder%20schreiben,%20was%20sie%20wollen.pdf
Kahl: Herr Brügelmann, Ihre Kollegin Renate Valtin hat angeblich [1] den Berliner Schulsenator aufgefordert, die Methode "Lesen durch Schreiben“"in den Grundschulen zu verbieten. Sind Sie einverstanden?
Brügelmann: Gar nicht. Und ich hoffe sehr, dass Frau Valtin sich vorsichtiger ausgedrückt hat, als in der Presse zu lesen war. Aber Ihre Frage zeigt schon ein Problem: Reden wir darüber, dass Kinder vom ersten Schultag an ihre eigenen Wörter lauttreu verschriften dürfen, oder reden wir über eine sehr spezifische Methode, diese Idee umzusetzen. Wie Jürgen Reichen, [der Urheber der Methode "Lesen durch Schreiben"] und viele andere – ich dachte eigentlich auch Frau Valtin – sehe ich im Übersetzen der eigenen Aussprache in Buchstaben den Schlüssel für Kinder, um unser Schriftsystem zu verstehen. Diese wichtige Funktion des freien Schreibens ist übrigens auch in den großen Forschungsüberblicken in den USA mehrfach und einhellig bestätigt worden.. Anders als Reichen bin ich allerdings dafür, dass Schulanfänger sich auch mit der Orthographie als der "Buchschrift" oder der "Erwachsenenschrift" auseinander setzen.
Kahl: Es wird ja kritisiert, durch diese Methode gewöhnten sich die Kinder ihre Fehler an.
Brügelmann: Wie beim Sprechenlernensind Fehler überhaupt nicht schlimm. - weiter: klicken Sie auf den PDF-Link oben -
Spiegel online Schulspiegel, 18.10.2011
Rechtschreibkunde für Grundschüler
Teddy erklärt das kurze i
Von Heike Sonnberger www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,788393,00.html
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PLeMoFLUKhaFen, GLItSaStüfte, SChReiptÜSCh
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So entsteht "Grundschul-Analphabetismus":
Laut einer Studie der UNI-Hamburg gibt es 7,5 Millionen erwachsene "funktionale Analphabeten" in Deutschland - ein Grundschulproblem.
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Oben sehen Sie die Druckschrift-Schreib-Anfänge und unten die Fortsetzung davon. Wer diese Resultate für formtreu und "flüssig" geschrieben hält, sollte seinen Kinder dennoch das Erlernen einer Schreibschrift nicht verwehren. Denn Kinder mit Handschriften wie die hier abgebildeten leiden Jahre lang unter Punktabzug, Diskriminierung und Mobbing. Lehrer, die der Meinung sind "Hauptsache ich kann's lesen" müssen sich fragen lassen, ob die Kinder für SIE oder für sich Schreiben lernen.
Liebe Eltern, bedenken Sie, dass mit solch problembehafteten Schreibweisen weder ein leistungsadäquates Studium zu absolvieren ist, noch irgendeine andere Ausbildung.
Und: Kein Mensch ist frei davon, von einer kryptischen Handschrift auf den Menschen zu schließen. Schriftliche Bewerbungsschreiben können so zum ernstahften Problem werden.







