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Hier ist ein Missgeschicke passiert: 01.02.2017 - HNA7 von Rebekka Knoll Feder und Füller statt Tastatur: Die Handschrift ist zurück www.hna7.de/welten/feder-und-fueller-statt-tastatur-handschrift-ist-zurueck-7339901.html ACHTUNG: Hier wurde folgender Absatz aus dem Original (von dpa/Simone Andrea Mayer) ausgelassen:

Andererseits findet Susanne Dorendorff, die seit 30 Jahren die Handschrift erforscht und dazu unterrichtet, dass etwas Handschriftliches immer schon eine hohe Wertschätzung hatte - besonders in anderen Kulturen. Sie nennt als Beispiele Japan und die arabische Welt. So sei etwa für Führungskräfte im internationalen Geschäftsleben eine charismatische Schrift wichtig: «Selbst junge Führungskräfte sitzen nicht mit dem Laptop in Besprechungen, sondern mit der Kladde. Das ist viel persönlicher.» Und die Geschäftspartner achteten schon mal auf die Schrift darin - als Hinweis auf den Charakter. So komme es auch, dass so mancher inzwischen versuche, seine Handschrift durch Unterricht zu verbessern. Dabei sollte es aber nie darum gehen, eine im optischen Sinn schöne Handschrift zu erlangen, betont Dorendorff. «Sie sollte gut lesbar, charismatisch und authentisch sein.» Vor allem sollte man nicht eine vorgegebene schöne Buchstabenführung übernehmen, wie man das einst in der Schule in stundenlangen Übungen zur Schönschrift erlernt hat. «Die Japaner bringen ihren Kindern bei, eine persönliche Handschrift zu entwickeln.»