Achten Sie auf Ihr Gefühl beim Schreiben. Ihre Hand ist der Feder-Halter Ihrer Gedanken!




 

 



Ob mit Bleistift oder Füller, Filzstift oder Pinsel - Schreiben ist ein blitzschneller Dialog zwischen Hand und Hirn, der an Spontanität nicht zu überbieten ist! Das nutzen wir. Schreiben ist keine "stille Meditation". Intuition und Spontanität bestimmen die Bewegung. Wer die neue Schreibtechnik verinnerlicht hat, kann sich der Interpretation zuwenden. Und damit wird es noch mal richtig interessant! Jedes Wort ist mit Gedanken und Empfindungen verbunden, und diese Empfindungen haben wir im Fokus. Sie versetzen den "Geist", den rational-emotionalen "Apparat" in Bewegung. Und diese Schreib-Bewegungen machen selbst die sensibelsten Emotionen sichtbar: "Form follows Emotion"! Man schreibt bewusst aus dem "Unbewussten" heraus. So, wie ein Komponist auf seine innere Bewegung "hört", so lauscht auch der Schreiber der Philograph in sich hinein. Das Aufregende daran ist nicht zwingend das Ergebnis, sondern der Weg dort hin. Die geschriebene Interpretation erfordert viel Mut, denn ihr ist (im Gegensatz zur Kalligrafie) keinerlei "mentale Entwurfsphase" vorgeschaltet, sie verlässt sich ganz und gar auf die Intuition, auf das Gefühl beim Schreiben.