Handschrift zweites Schuljahr - ohne Druckschrift-Vorlauf
Warum der Umweg über die Druckschrift?
Das "Grundschrift"-Projekt ist Geld-, Zeit- und Ressourcen-Verschwendung!
"Schreiben mit Schwung" wird hier gefordert. Das aber ist unmöglich, weil Wörter aus Einzelbuchstaben (aus Senkrechten, Diagonalen und Kreisen) nicht "schwungvoll" gemalt werden können. Die Wellenlinen veranschaulichen deutlich, dass später verbundene Schreibschrift
geschrieben werden soll. Das aber vermittelt die "Grundschrift" nicht. Es sei denn, die "Grundschrift" erhält Schreibschrift-Charakter: Das aber funktioniert nicht ohne die Rückkehr zur Lateinischen Schreibschrift (siehe die G-Karten untere Reihe) Warum dann der Umweg über die Druckschrift?
Beispiel oben: Zuerst wird die Druckschrift eingeübt,
anschließend Schreibschrift-Buchstaben
Wie die Buchstaben verbunden werden, bleibt den Kindern überlassen.
Dafür, dass der Schreibunterricht so schlecht bleibt wie bisher, muss die Grundschule (die Eltern?) nun auch noch 39 Euro pro Kind(?!) an den Grundschulverband bezahlen. 39 Euro für ein uraltes Alphabet, das zu Anschauungsmaterial "Grundschrift-Kartei" umgearbeitet wurde.
Alles bleibt wie es war: Im ersten und zweiten Schuljahr wird die "Grundschrift " gedruckt (Druckschrift), im dritten Schuljahr soll die "Grundschrift" zur Schreibschrift verbunden werden. Das heißt, die als "überflüssig" und sogar als "schädlich" bezeichnete Schreibschrift soll nun aus der Druckschrift entwickelt werden. WIE das vonstatten gehen soll, bleibt den Kindern überlassen. Auch das ist nicht neu. Denn unterrichtet - im Sinne von Einprägen - wird weder die eine noch die andere Schulschrift-Version, weil - und das ist der eigentliche Skandal - richtiger Schreibunterricht [das Schreiben üben] vor 40 Jahren tatsächlich ersatzlos gestrichen wurde.
Wir möchten darauf hinweisen, dass es natürlich sehr viele sehr gute Lehrer/innen gibt, die sich der "Grundschrift"-Hysterie widersetzen und ihren Kindern nach wie vor die Schreibschrift beibringen. Gelegentlich sogar trotz schulischer Widerstände.
Vor 40(!) Jahren wurde der Schreibunterricht in der Grundschule ersatzlos gestrichen, seit dem lernen die Kinder nicht mehr richtig schreiben und nicht, wie der Schreibstift richtig gehalten werden muss. Wir zeigen die richtige Handhaltung hier in einem kurzen Clip
Wie man den Schreibstift nicht halten darf:
Wie es richtig ist: Der Zeigefinger ist der Schreibfinger, der Stift seine Verlängerung.
"Drucken oder Schreiben?"
Susanne Dorendorff: "Die Frage: 'Sollen Kinder drucken oder schreiben lernen?' stellt sich eigentlich gar nicht. Es kann nur heißen: "Sollen die Kinder drucken lernen und nicht mehr schreiben?". Denn drucken ist nicht schreiben." (weiter im Clip unten "Drucken")
Wir kooperieren mit der Elbinselschule in Hamburg-Wilhelmsburg
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Die Zulassung der "Grundschrift" als Ausgangsschrift ist wohl mehr
die Durchsetzung eines Verkaufspreises:
39 Euro pro Kartei (und Kind?) - ob Hamburg sich das leisten kann?
Oder müssen die Eltern das bezahlen?
Der Grundschulverband (GSV) betreibt die Abschaffung der Schreibschrift bereits seit seiner Gründung 1969.
Handschrift: Grundschrift-Ergebnis eines Jungen, hochbegabt, 4. Klasse (2006) - Kleines Feld: Alle vier zugelassenen Schulalphabete LA, SAS, VA, GS (früher LADS)
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Zwei Grundschrift-Ergebnisse aus der 5. Klasse Gymnasium - beide Schüler mussten in der 5. Klasse "nebenbei" mühevoll Schreibschrift lernen. Verkehrte Welt: Gymnasiale Kunstpädagogen führen die Aufgaben der Grundschulkollegen aus.
Die Lateinische Ausgangsschrift (LA) ist die bestmögliche Schulschreibschrift. Sie ist die optimale Antwort auf das zweitausend Jahre alte Bedürfnis nach einer sinnhaften Handbewegungsschrift.