Die Aktion "Füllerführerschein" zeigt, was Lehrerinnen unter Schreibenlernen verstehen.




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3.SD_Fuellerfuehrerschein.pdf

Grundschullehrerinnen haben keine Schreibausbildung. Sie wissen nicht, wie ein Stift richtig zu führen ist und wie eine wissenschaftlich fundierte Schreibausbildung für Kinder aussieht. Das Hinwegtäuschen darüber klappt so perfekt, weil die Assoziationen „Führerschein“ (Auto) auf den "Füller" (Schreibgerät) übertragen wird und beides begrifflich verknüpft. Wer den "Füllerführerschein" hat, hat es geschafft, vermutet man. Leider eine falsche Fährte. Dieses Papier vermittelt nur die Illusion, dass der/die betreffende Schüler/in alles richtig gemacht und nun "freie Fahrt" hat. Wir sollen glauben, die Lehrerin hat (im Sinne eines Fahrlehrers) ihre Schützlinge erfolgreich zum richtigen Führen des Füllers (Bedienung) und zum richtigen Schreiben (Navigieren) geführt. Das aber ist nicht der Fall: die Kinder werden beim Schreiben lernen nach wie vor sich selbst überlassen. Übrigens: die Schreibschrift hat das Kind nicht von der Lehrerin, sondern von seiner Mutter gelernt.