Mit intrinsischer Motivation schreiben

heißt, Spaß am Schreiben haben, weil es sich "lohnt".

Intrinsische Motivation ist der innere ANTRIEB, aus dem heraus Kinder und Erwachsene die Schreibschrift lernen. Motivation ist bei allen Menschen unterschiedlich. Ein starker Antrieb ist, dass man seine eigene Handschrift entwickeln kann. Mit Betonung auf KANN im Sinne von "die Gelegenheit dazu haben". Mit "Dürfen" allein, wie es in der Schule "erlaubt" ist, kann kein Kind und kein Erwachsener seine Handschrift finden. Für den Erfolg beim Handschrift entwickeln ist die Unterstützung erfahrener Fachleuten ausschlaggebend.

Zwischen der Schriftprobe oben und der unten, liegen fünf Wochen täglicher Übung



An Julius' (8 Jahre, Bayern) Leistung kann man sich nur erfreuen! Die Handschrift oben wirkt wie die eines anderen Kindes. Zum Glück hat er eine verständnisvolle Lehrerin, die ihm das Schreiben der VA (deren Opfer er war) ersparte. Jetzt ist er stolz auf seine Handschrift und hat keine Probleme mehr.


Danke, Julius! Ich freue mich sehr!


Julius bekommt gute Noten und wird keine Schreibprobleme mehr haben.


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Kleinen Mädchen traut man "von Haus aus" zu, gut schreiben zu können. Anerkennung durch die Lehrerinnen bekommen sie deshalb aber noch lange nicht.



Dieses Mädchen, Celina (2. Schuljahr, Hamburg) fand bei ihrer Lehrerin keine Anerkennung für ihre Handschrift. Sie sollte gegen ihren und den Willen der Eltern gezwungen werden, die GRUNDSCHRIFT zu übernehmen. Ihr wurde sogar das Lernheft "Schreibschrift" verweigert. Das Kind wurde jedoch von einer derart starken intrinsichen Motivation geleitet, dass sie das Schreiben der lateinischen Schreibschrift in den Ferien innerhalb von zwei Wochen lernte.

"Grundschrift" wird Schreibschrift - aber wie?

Die unten abgebildete Schrift schrieb ein Junge in der 4. Klasse (ein Schuljahr übersprungen) bevor er zu uns kam. Die Lehrerin riet der Mutter, das Kind auf "Schreibschwäche" und/oder "grafomotorische Störung" (körperlich-geistige Behinderung?!) testen zu lassen, statt ihm zu erklären, wie man den Stift richtig hält und wie handgeschriebene Buchstaben richtig entstehen.


Der Junge hatte keine Behinderung, sondern lernte innerhalb von drei Wochen die Schreibschrift fließend schreiben. Heute schreibt er richtig gern.


Nach unserer Erfahrung ist es vielfach so, dass den Jungen die intrinsische Motivation - die alle Kinder mitbringen, weil sie sehr gern Schreiben lernen wollen - dadurch genommen wird, dass man ihnen schon nicht erklärt, wie ein Stift richtig gehalten wird. Erschwerend kommt hinzu, dass aus Zeitmangel den Kindern das einfache "Nachmalen" der Druckschrift als "Schreibenlernen" vorgetäuscht wird. Die Schüler werden mit der Schreibschrift (VA und SAS) sich selbst überlassen und bei Problemen zum Arzt geschickt, der "grafomotorische Störungen" und "Schreibschwäche" diagnostizieren soll. Auf die Idee, dass der eigentliche Fehler im mangelhaften Unterricht zu finden ist und dass die in Rede stehende Schwäche durch die Schwäche der Schule verursacht wird, kommt scheinbar niemand.